Die Nashörner (Rhinocerotidae) bilden eine Familie der Unpaarhufer (Perissodactyla) mit fünf Arten. Sie leben in Afrika und in Asien. Wesentliches Merkmal der Nashörner sind die Hörner auf der Nase. Je nach Art gibt es ein oder zwei Hörner - bei fossilen Nashörnern findet man allerdings auch hornlose Arten. Das vordere Horn entwächst dem Nasenbein, das hintere (wenn existent) dem Vorderschädel.
Die fünf lebenden Arten kann man in drei Gruppen einteilen. Das hochgradig gefährdete Sumatra-Nashorn (Dicerorhinus sumatrensis) ist die einzige überlebende Art der ursprünglichsten Gruppe, der Dicerorhinini. Zwei weitere Arten, das gefährdete Panzernashorn (Rhinoceros unicornis) und das hochgradig gefährdete Java-Nashorn (Rhinoceros sondaicus) haben sich als Arten erst vor etwa 10 Millionen Jahren getrennt. Die beiden afrikanischen Arten, das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) und das Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis), trennten sich vor etwa 5 Millionen Jahren. |
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