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2.1. Wie funktioniert eine Digitalkamera?

Inhaltsverzeichnis


Im Grunde genommen unterscheiden sich Digitalkameras nicht allzu sehr von ihren 35-mm- Pendants. Beide sind mit den Basiselementen Objektiv, Blende und Verschluss ausgestattet.



Der eigentliche Unterschied besteht darin, wie sie die Bildinformationen aufzeichnen und speichern. Wenn Sie also mit einer Filmkamera umgehen können, werden Sie genauso gut mit einer digitalen zurechtkommen.

Schauen wir uns zunächst einmal an, wie eine analoge Fotokamera funktioniert: Vereinfacht ausgedrückt, besteht sie aus einem Linsensystem (Objektiv), einer Blende und einem Verschluss. Das Objektiv sorgt dafür, dass die Kamera das gewünschte Motiv scharf abbildet, während Blende und Verschluss die Lichtmenge regulieren, die auf den Film gelangt. Sobald der Auslöser der Kamera betätigt wird, öffnet sich der Verschluss. Das einfallende Licht trifft, nachdem es das Linsensystem und die Blende passiert hat, auf den lichtempfindlichen Film. Eine automatisch stattfindende chemische Reaktion in der Filmbeschichtung speichert die vom Licht transportierten Bildinformationen auf den Film, die anschließend durch den Entwicklungsprozess sichtbar gemacht und dann fixiert werden.

Digitalkameras sehen ihren analogen Pendants zwar häufig ähnlich – kein Wunder, denn auch sie besitzen eine Blende, einen Verschluss sowie ein Linsensystem –, allerdings unterscheiden sich die Methoden der Bildaufzeichnung doch erheblich. Anstelle von lichtempfindlichem Film verwenden sie zur Bildaufzeichnung eine Kombination aus CCD-Chip, Bildprozessor und Speichermedium.


Hinter der Blende verbirgt sich das „Herz“ einer Digitalkamera. Hier befindet sich der so genannte CCD-Sensor (Charge-Coupled Device), ein lichtempfindliches Halbleiterelement, das aus vielen winzigen Silizium-Dioden besteht.
(Manchmal werden auch CMOS-Sensoren – Complementary Metal Oxide Semiconductor – eingesetzt) Jede dieser Fotodioden repräsentiert ein Pixel der späteren Aufnahme.

Pixel: Engl. Kurzwort für „picture element“ = Bildpunkt. Kleinstes Element eines Rasterbildschirms oder eines digitalen Bildes, das Informationen zu Helligkeit und Farbe enthält.

Trifft Licht auf diesen CCDSensor, laden sich die einzelnen Fotodioden elektronisch auf. Diese Ladungen werden als elektronisches Spannungssignal ausgelesen. Bei der Analog-Digital-Wandlung werden dann die analogen Signale in Form von Millionen von Spannungsimpulsen in digitale Werte umgewandelt.

Die kamerainterne Bildverarbeitung, bestehend aus einem ASIC-Chip plus Software, verbessert die Ergebnisse, z. B. durch Gamma-Korrektur und Optimieren der Farbreproduktion. Das so rekonstruierte Digitalbild wird danach auf das Speichermedium übertragen.




Faszination Digitalfotografie Der CCD-Sensor

 
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Quelle: Olympus Deutschland GmbH | Website © by melwindesign.com
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