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2.3 Worauf sollte beim Kauf einer Digitalkamera geachtet werden?

Inhaltsverzeichnis


In jedem Fall sollten Sie vorab genau klären, wofür Sie die Digitalkamera hauptsächlich nutzen wollen. Wenn Sie mit ihr vor allem Schnappschüsse z.B. im Familienkreis oder Urlaub machen möchten, sind Sie vermutlich am besten mit einem vollautomatischen Kompaktoder Kompaktzoom- Modell bedient. Neben den geringen Abmessungen zeichnen sich solche Kameras u. a. durch eine einfache Bedienbarkeit aus.

Sollten Sie darüber hinaus auch den Aufnahmeprozess selbst beeinflussen und Ihren Fotos eine persönliche Note verleihen wollen, empfehlen sich Modelle mit manuellen Einstelloptionen.



Mittlerweile gibt es eine Vielzahl preisgünstiger und bedienungsfreundlicher Kameras, die z. B. eine Belichtungsautomatik mit .Verschlusszeitoder Blendenvorwahl sowie einen individuellen Weißabgleich und attraktive Bildeffekte (wie Sepia-Aufnahmen) zulassen.

Professionelle Anforderungen in Bezug auf Qualität und Leistung lassen sich dagegen nur mit Kameras einlösen, die neben der manuellen Kontrollmöglichkeit der Aufnahmeparameter auch sehr hohe .Auflösungen und hochwertige Objektive bieten. Achten Sie außerdem darauf, dass Zubehör, wie z. B. Vorsatzlinsen und externe Blitzsysteme (via x-Kontakt), genutzt werden kann. Bei vielen hochwertigen Digitalkameras, vor allem Spiegelreflexmodellen, ist dies jedoch mittlerweile Standard.

Allzu häufig wird der Eindruck vermittelt, Digitalfotografie sei Digitaltechnik plus ein wenig Fototechnik. Doch tatsächlich ist sie in erster Linie Fototechnik, die sich der digitalen Technik bedient. Die Konsequenz dieser anderen Definition ist, dass auch für Digitalkameras hochauflösende Objektive sowie leistungsstarke Blitzsysteme und – falls gewünscht – manuelle Einstelloptionen von großer Bedeutung sind.

Mit einem Zoomobjektiv können Sie entfernte Objekte und Personen fotografieren, ohne dass Sie Ihren Standort wechseln müssen. Grundsätzlich gilt: Je größer und leistungsstärker das Zoomobjektiv, desto teurer und schwerer die Kamera (wobei die Objektive digitaler Modelle wesent-lich kompakter und leichter als die von Filmkameras sind). Im Allgemeinen, sagt man, reicht ein 3fach-Zoom. Wenn es allerdings zu schwierig – oder zu gefährlich – ist, sich dem Motiv zu nähern (z. B. bei großen Sportveranstaltungen oder Tieren in freier Wildbahn), sind 8- oder 10fache Vergrößerungen von unschätzbarem Vorteil. Aber Achtung: Mit der in vielen Kameras zu findenden Digitalzoom-Funktion lassen sich zwar auch Motive „heranzoomen“, diese scheinbare Vergrößerung wird jedoch immer mit einer geringeren Bildqualität erkauft.


Wenn sich schnell bewegende Objekte, wie z. B. fahrende Autos oder fliegende Vögel, fotografiert werden sollen, sind schnelle Verschlusszeiten von 1/1.000 Sekunden oder kürzer unabdingbar. Für Nachtaufnahmen sollte die Kamera zusätzlich auch lange Belichtungszeiten zulassen.

Wenn Sie also beim Kauf einer Digitalkamera darauf achten, dass sie all jene Ausstattungsmerkmale bietet, die Sie auch bei einer herkömmlichen Filmkamera erwarten, dürften Sie kaum etwas falsch machen.

Zweifelsohne ist der Preis ein wichtiges Kaufkriterium. Aber bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie zunächst immer die Bildqualität prüfen – denn was letztlich zählt, ist das Ergebnis.







Der CCD-Sensor Faktoren der Bildqualität?

 
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Quelle: Olympus Deutschland GmbH | Website © by melwindesign.com
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