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2.4 Welche Faktoren entscheiden über die Bildqualität?

Inhaltsverzeichnis


Im Wesentlichen sind vier Faktoren für die Qualität einer Digitalkamera entscheidend: die Auflösung des CCD, die Arbeitsweise des CCD, die „Intelligenz“ des Bildprozessors und – am wichtigsten – die optischen Bauteile der Kamera.



Die Auflösung – meist in Millionen Pixel oder Megapixel auf dem Gehäuse der Kamera vermerkt – ist ein erster Anhaltspunkt, um die erzielbare Bildqualität einschätzen zu können.

Wenn Sie sich ein wenig umsehen oder die Testberichte von Fachzeitschriften studieren, werden Sie allerdings sehr schnell feststellen, dass es große Unterschiede zwischen Digitalkameras gibt, die die gleiche Auflösung bieten. Wie aber ist das möglich? Selbst wenn die Gleichung „viele Pixel = hohe Auflösung = qualitativ gute Aufnahme“ prinzipiell richtig ist, sind für rundum gelungene Digitalbilder noch einige weitere Faktoren zu berücksichtigen.

Zu einem wesentlichen Teil hängt die Bildqualität von der Güte des verwendeten Bildsensors, z. B. des CCD-Chips, ab (s. a. Kapitel 2.2). Angesichts der Millionen von Pixeln auf kleinster Fläche ist es nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl aller produzierten CCD mehr oder weniger gravierende Pixelfehler aufweist. Das Pixel-Mapping- Verfahren (s. a. Kapitel 3.3.3) sorgt dafür, dass dadurch entstehende Abweichungen und Störungen kompensiert werden. Sollte das CCD aufgrund eines mangelhaften Herstellungsprozesses jedoch zu viele fehlerhafte Pixel aufweisen, kann sich dies in einer verminderten Bildqualität zeigen.

Achten Sie bei Ihren Vergleichen vor allem auf die Schärfe der Bildkonturen und die Feinheit der Pixel. Fallen diese Ergebnisse zufriedenstellend aus, empfiehlt sich zusätzlich, die Reaktion der Kamera auf verschiedene Lichtsituationen zu prüfen sowie nach einem Fotoprint eines Digitalbildes zu fragen. Spätestens dann zeigt sich, wie gut der einzelne CCD-Sensor wirklich ist.

Des Weiteren wird die Qualität eines Digitalbildes maßgeblich durch die Art und Weise der kamerainternen Bildverarbeitung beeinflusst. Ein ASIC-Chip plus Software sorgen für eine Optimierung der Bildergebnisse. Spezielle Rechenverfahren ermöglichen durch ein Hinzurechnen von Daten nicht nur eine Interpolation, Gammakorrektur und verbesserte Farbreproduktion, sondern sie trennen zugleich auch die wichtigen von den unwichtigen Bilddaten. Je effektiver also der ASIC-Chip und die Kamerasoftware diese sehr unterschiedlichen Aufgaben meistern, desto schneller werden die Daten verarbeitet und desto besser ist die Qualität des Digitalbildes. (S. a. Kapitel 3.3.1: TruePic TURBO.)



Neben der Auflösung und Qualität des CCDs sowie der Software hängt die Bildqualität einer Digitalkamera natürlich auch maßgeblich von der zum Einsatz kommenden Optik ab. Mehr darüber erfahren Sie im folgenden Kapitel.


Hinweise zum Kauf einer Digitalkamera Optik einer Digitalkamera

 
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Quelle: Olympus Deutschland GmbH | Website © by melwindesign.com
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