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3.7 Was ist besser – ein optisches oder digitales Zoom?
Inhaltsverzeichnis
Kameras, die sowohl mit einem Zoomobjektiv als
auch mit einem Digitalzoom ausgestattet sind,
geben dem Anwender ein höheres Maß an Flexibilität.
Beide Techniken ermöglichen es ihm, auch
aus größerem Abstand Details aufzunehmen –
ganz egal, ob es sich dabei um einen Fußballspieler
auf dem Spielfeld oder um die Ornamente
einer Kathedrale handelt. Wenn Sie sich für eine
Digitalkamera entscheiden, sollten Sie zwischen
Modellen mit optischem und digitalem Zoom
unterscheiden.
Bei einem Zoomobjektiv kann die Brennweite
in vorgegebenen Schritten oder stufenlos verändert
werden. Durch das einfache Verlängern oder
Verkürzen der Brennweite scheint das aufzunehmende
Objekt näher heranzurücken oder sich
weiter zu entfernen. Dieser offensichtliche Vorteil
wird jedoch meistens durch folgenden Nachteil
erkauft: Je mehr die Vergrößerungsleistung des
Objektivs steigt, desto geringer ist seine Lichtdurchlässigkeit. Manchmal wird es sogar
notwendig sein, eine längere Verschlusszeit einzustellen,
um das Motiv korrekt zu belichten.
Obwohl dieses Problem beim Digitalzoom nicht
auftreten kann, ist diese Technik doch immer nur
zweite Wahl. Denn im Gegensatz zum optischen
Zoom werden hierbei lediglich die vorhandenen
Bilddaten umgerechnet – was stets zu Lasten der
Qualität geht. Denn wenn z. B. ein 50-prozentiger
Ausschnitt wieder auf das Originalformat vergrößert
wird, basiert das Ergebnis letztlich nur auf der
Hälfte der ursprünglichen Bildinformationen. Daher
ist es besser, nur das optische Zoom zu verwenden,
da dieses die Szene tatsächlich vergrößert,
und zwar ohne Detailverlust. Nach der Aufnahme
können Sie die Bilder immer noch vergrößert
anschauen, entweder mit einem Bildverarbeitungsprogramm
oder, falls vorhanden, mit der
Zoomfunktion im Wiedergabemodus der Kamera.
Mit Hilfe des Digitalzooms kann die Vergrößerungsleistung gesteigert
werden, jedoch zu Lasten der Qualität.
Wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie bei hoher
Vergrößerungsleistung optimal belichtete, scharfe
Aufnahmen erhalten, sollten Sie ein .Stativ nutzen.
So verhindern Sie Verwacklungen und können
bei geringem Licht problemlos längere Belichtungszeiten
verwenden. Des Weiteren gibt es
einige andere Methoden der Bildstabilisierung,die die Wirkungen von Kameraverwacklungen
umgehen können. Lesen Sie hierzu Abschnitt 3.3.5.
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