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4.4 Wie weit kann ein Digitalbild vergrößert werden?
Inhaltsverzeichnis
Wie jedes herkömmliche Dia oder Negativ kann
auch ein Digitalbild beliebig vergrößert werden.
Doch mit zunehmendem Vergrößerungsfaktor
nimmt auch hier die Bildqualität immer mehr ab:
Das Foto oder der Ausdruck wird unscharf oder
pixelig.
Jedes Bild besteht aus vielen einzelnen Bildpunkten,
deren Anordnung neben- und untereinander
das Bild ergeben. Bei der Vergrößerung wird auch
jeder einzelne Bildpunkt vergrößert. Ab einer
bestimmten Größe jedoch nimmt das Auge nicht
mehr die Summe aller Punkte wahr, sondern
jeden Bildpunkt als einzelnes Objekt. Wenn Sie
also große Abzüge (größer als A4) wünschen,
sollten Sie darauf achten, dass die Auflösung der
Digitalkamera hoch genug ist, um Ihren
Ansprüchen zu genügen.
Zur Optimierung der Bilddaten für großformatige
Ausdrucke besitzen einige Digitalkameras ein
besonderes Feature. Durch eine intelligente
Berechnung der rohen Bilddaten können Aufnahmen
mit einer höheren Auflösung als die tatsächliche
Auflösung des CCD erstellt werden. Dieses
System liefert bessere Ergebnisse als die
Interpolation von komprimierten Daten.
Die folgende Tabelle informiert darüber, bis zu
welcher empfohlenen Größe Sie Ihre Digitalbilder
drucken können.
Basierend darauf, dass die meisten Digitalkameras
72-dpi-Bilder aufzeichnen, wurden die möglichen
Druckgrößen für zwei unterschiedliche
Auflösungen errechnet. Bitte beachten Sie, dass
die angegebenen Werte nur Richtgrößen sind und
viele Fotos in guter Qualität auch größer gedruckt
werden können.
Die Auflösung (angegeben in dpi) kann in vielen
Bildbearbeitungsprogrammen im Menüpunkt
„Bildgröße“ angezeigt und verändert werden.
Wählen Sie:
150 dpi für gute, 300 dpi für sehr gute Bildqualität
sowie professionelle Druckerzeugnisse.
(Allerdings wird für Poster und andere Drucke,
die eher aus einer größeren Entfernung betrachtet
werden, keine so hohe Auflösung benötigt.)
Zum Vergleich einige Standardpapierformate:
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