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6.1 Wie viel Speicherplatz benötigen Digitalfotos?
Inhaltsverzeichnis
Um den Speicherplatz eines Digitalbildes zu
ermitteln, wird die Anzahl der horizontalen mit
der Anzahl der vertikalen Bildpunkte multipliziert.
Bei einer Bildgröße von z. B. 3.200 x 2.400 ergibt
dies einen Wert von 7.680.000 Bildpunkten. Da
für jedes Pixel die Helligkeitswerte für die drei
Farben Rot, Grün und Blau gespeichert werden,
muss das errechnete Ergebnis mit dem Faktor drei
multipliziert werden. Der tatsächliche Speicherbedarf
beträgt somit 23.040.000 Byte bzw. ca.
22 Megabyte (MB). Bei einer 32-MB-Speicherkarte
hätten Sie folglich bereits nach einer Aufnahme
das Speicherlimit erreicht.
Allerdings ist es
in den seltensten Fällen notwendig, unkomprimierte
Digitalfotos zu machen. Die Qualität, die beispielsweise
im SHQ-Modus erzielt wird,
ist mit der unkomprimierter Bilddateien
durchaus vergleichbar – der Vorteil ist
jedoch, dass sie deutlich weniger Speicherplatz
benötigen: Um bei unserem
Beispiel zu bleiben, würden dann etwa
sechs SHQ-Bilder in einer Auflösung
von 3.200 x 2.400 Pixel – im HQ-Modus
sogar ca. 18 Aufnahmen – auf eine 32-MBKarte
passen.
Die meisten Kameras bieten die Wahlmöglichkeit
zwischen sehr unterschiedlichen
Komprimierungsstufen.
Je nachdem,
in welcher Qualität die
Aufnahmen benötigt werden
und/oder wie viel
Speicherplatz zur Verfügung
steht, können so
große oder kleinere Bilddateien
gespeichert werden.
Um den Überblick zu
behalten, zeigen viele Kameramodelle im Display die Anzahl der Bilder
an, die bei der gewählten Qualitätsstufe ungefähr
noch auf die Karte passen.
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