Startseite
Neueste Fotos
 
 

Fotografie Kleinanzeigen
    LogIn & Registrierung Gratis registrieren
 
Architektur
Fotomontagen
Landschaften
Menschen
Pflanzen
Sport
Tiere
Veranstaltungen
Verkehrsmittel
 
Digitalkameras
Digitalfotografie FAQs
Fotolexikon
Tierparks
Tieranzeigen
Veröffentlichungen
Fotoausrüstung
Über uns
Gästebuch
Fotorechte
Impressum & AGBs


dpi (dots per inch)
(Punkte pro Zoll, 1 Zoll entspricht 2,54 cm), drucktechnische Maßeinheit für die geometrische Auflösung eines Bildes. Denken Sie daran, dass Tintenstrahldrucker eine große Anzahl von Punkten benötigen, um die Farbinformation für ein Pixel aufs Papier zu bringen – daher die hohe dpi-Zahl.

ppi (pixels per inch)
(Pixel pro Zoll), Maßeinheit für die Auflösung von Digitalbildern. Leider hat sich die – nicht korrekte – Angabe dieser Größe in dpi statt ppi durchgesetzt. Selbst professionelle Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop geben die Auflösung eines Digitalbildes in dpi an. Um das Lesen dieses Buches zu erleichtern, haben wir uns weitestgehend dieser Konvention angepasst.
 

4.2 Zu Hause drucken

Inhaltsverzeichnis




Mit einem leistungsstarken Drucker kann der Digitalfotograf seine soeben aufgenommenen Fotos sofort und ganz einfach in exzellenter Qualität auf Papier bringen. Und man braucht nicht einmal einen PC! Wird eine PictBridge-kompatible Kamera an einen Drucker angeschlossen, der diesen Kommunikationsstandard ebenso unterstützt, ist ein direktes Ausdrucken möglich. Viele Drucker besitzen Einschübe für Speicherkarten und erlauben so computerloses Drucken. Modelle mit integriertem LC-Display bieten zudem die Möglichkeit, die Bilder direkt zu bearbeiten oder zuzuschneiden. Selbst für den mobilen Einsatz werden Drucker angeboten.

Der Benutzer kann zwischen einer Vielzahl von Drucktechniken wählen. Aber nicht alle Verfahren sind tatsächlich für fotorealistische Ergebnisse geeignet. Vor dem Kauf eines Druckers ist es sinnvoll, sich umfassend zu informieren und, wenn möglich, Probeausdrucke miteinander zu vergleichen.

Kaum oder gar nicht für den fotorealistischen Druck geeignet sind Farblaser-, Festtinten-, Thermowachs- und Thermotransferdrucker. Lediglich Tintenstrahldrucker können neben Thermosublimationsdruckern die sehr hohen Qualitätsanforderungen einlösen.

Die mit Abstand qualitativ besten Ergebnisse lassen sich mit Thermosublimationsdruckern herstellen. Betrachtet man das gänzlich andere Druckverfahren, wird deutlich, warum: Bei der Thermosublimationstechnik wird eine Folie, die mit den drei Druck-Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb beschichtet ist, erhitzt. Die von den Folien abgelösten Farbdämpfe verbinden sich direkt mit dem Spezialpapier (man spricht auch vom „Aufdampfen“ der Farben). Weil über die Temperatur die Größe der jeweiligen Bildpunkte gesteuert wird, sind fotorealistische Ausdrucke ohne Raster und mit perfekten Farbverläufen möglich. Der Vorteil dieses Verfahrens wird vor allem bei Farb- und Schattenverläufen deutlich: Die Übergänge erscheinen sanft fließend. Gute Thermotransferdrucker überziehen die Ausdrucke außerdem mit einer Schutzschicht (laminieren) und machen sie so haltbarer. Solche Top-Ergebnisse sind mit Tintenstrahldruckern und anderen Druckverfahren nur schwer zu erreichen, da diese lediglich gerasterte Bilder liefern. Die hohe Druckqualität von Thermosublimationsdruckern erklärt sich zudem durch die Verwendung transparenter Farbe. Denn sie ermöglicht es, dass sich neue Farben durch das Übereinanderdrucken einzelner Farbpunkte erzeugen lassen. Die Thermosublimationsdrucker von Olympus können 16,7 Millionen Farben – 256 Tonwerte je Farbe – wiedergeben.



Der Thermaldruckkopf erhitzt das Farbband,
wodurch die Farbe in das Papier eingedampft wird.


Hochwertige Tintenstrahldrucker, die mit sechs oder mehr Farbpatronen sowie ultrafeinen Düsen ausgestattet sind, erzielen eine Auflösung von ungefähr 5.760 x 1.440 dpi oder mehr und produzieren somit beeindruckende Ergebnisse. Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, einen Drucker auszuwählen, bei dem sich die Farbpatronen einzeln wechseln lassen.

Beim Tintenstrahldrucker wird die Farbe, die im Druckkopf in Vorratskammern enthalten ist, in die einzelnen Düsenkammern des Druckkopfs eingespritzt. Um die Tinte auf das Papier zu bringen, setzen die Druckerhersteller auf zwei verschiedene Lösungen: Bei der Bubblejet-Technologie wird der Austritt der Tinte durch Erhitzen der jeweiligen Düsen erreicht. Bei der Piezo-Technologie hingegen wird die Tinte mit Hilfe eines kleinen Kristalls, der sich beim Anlegen einer elektrischen Spannung ausdehnt, auf das Papier gebracht.

Obwohl Tintenstrahldrucker lediglich gerasterte Drucke produzieren, lassen sich mit hochwertigen Modellen – vor allem bei Verwendung von speziell beschichtetem Glossy-Papier – sehr beeindruckende Fotoprints bis A3-Größe von hochaufgelösten Digitalbildern erzielen.

In jedem Fall ist es ratsam, das vom Hersteller empfohlene Papier (und die Tinte) zu verwenden, um beste Ergebnisse zu erzielen. Heutzutage ist ein umfangreiches Angebot an Papieren für Fotoausdrucke erhältlich. Neben den schon erwähnten Glossy-Papieren stehen auch Papiere mit rauen Oberflächen für aquarellartige Effekte und Oberflächen mit seidenähnlicher Struktur zur Verfügung.

Eine Innovation, die dazu beiträgt, die Qualität der Ausdrucke zu verbessern, ist der Exif- Standard. Exif („Exchangeable Image File Format“) ist ein Dateianhang, der Auskunft über zahlreiche Aufnahmeeinstellungen gibt. So werden u. a. die Objektivbrennweite und die Blitzeinstellung der Kamera registriert. Mit Hilfe des Exif Print-Standards (auch Exif 2.2 genannt) werden für den Druck wichtige Zusatzinformationen wie der Weißabgleich, die verwendete Verschlusszeit und die Aktivierung oder Deaktivierung des Nachtaufnahme- Modus gespeichert.

Viele der heute angebotenen Drucker können diese Informationen nutzen, um die Qualität der Ergebnisse deutlich zu erhöhen.

Mit PRINT Image Matching (P.I.M.) und der Weiterentwicklung P.I.M. II offeriert Epson zwei ähnlich funktionierende Technologien, die in die gleiche Richtung zielen.

Drucker mit integriertem ICC-Profil (wie der Olympus P-440) besitzen eine so hohe Wiedergabetreue, dass sie an Ort und Stelle für Proofing und Qualitätskontrolle eingesetzt werden können. Das Profil sorgt hierbei dafür, dass der Drucker eine Farbpalette nutzt, die der von der Digitalkamera verwendeten entspricht.

Abschließend noch eine Bemerkunge zum Thema Auflösung: Im Vergleich zu den hohen Druckauflösungen von Tintenstrahldruckern erscheint die Auflösung von .Thermosublimationsdruckern mit bis etwa 300 dpi als sehr gering. Aber aufgrund der verschiedenen Drucktechniken sind beide Werte überhaupt nicht vergleichbar. Die gegenüber Tintenstrahlausdrucken deutlich besseren Thermosublimationsprints belegen es eindeutig: Weniger kann durchaus mehr sein.




Herkömmliche Fotoabzüge vs. Digitalprints Abzüge von Digitalbildern aus dem Fotolabor

 
Fotografie Kleinanzeigen

Quelle: Olympus Deutschland GmbH | Website © by melwindesign.com
Eine Einbindung bzw. Kopie in andere Webseiten ist nicht gestattet.
All rights reserved.