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6.6 Kann ein einzelnes Digitalbild in verschiedenen Dateiformaten gespeichert werden?
Inhaltsverzeichnis
Wenn Sie ein Foto digitalisiert haben, können Sie
es in jedes beliebige Bilddateiformat konvertieren,
zum Beispiel mit einer Bildbearbeitungssoftware.
Dies ist schließlich einer der großen Vorteile der
digitalen Bildverarbeitung. Allerdings sollten Sie
dabei beachten: Während es zwar möglich ist,
bestimmte Bildeigenschaften wie Farbe oder
Kontrast nachträglich zu verbessern, wird es nicht
gelingen, Details in das Bild zu „zaubern“, die in
der Originalaufnahme nicht aufgezeichnet
wurden oder durch Kompression verloren gingen.
Wenn Sie also ein digitales Foto ausschließlich
mit einer verlustbehafteten Kompression, z. B. im
JPEG-Format, gespeichert haben, ist es nicht
möglich, die Verluste in der Bildqualität
nachträglich wieder aufzuheben, indem Sie das
Foto in einem verlustfreien Format speichern.
Fotografen sollten bei der Bildbearbeitung außerdem
daran denken, dass jedes Mal, wenn eine
JPEG-Datei geöffnet, bearbeitet und anschließend
gespeichert wird, eine erneute Kompression
stattfindet, was mit einem weiteren Verlust von
Bildinformationen einhergeht. Daher ist es
ratsam, Dateien vor dem Bearbeiten in ein
verlustfreies Format wie z. B. TIFF umzuwandeln
und die Bearbeitungsschritte in diesem Format
vorzunehmen. Das Endergebnis kann dann
wieder als JPEG gesichert werden.
Wir empfehlen eine Doppelstrategie: Zunächst
sollten Sie Ihre wichtigsten Bilder in einem
verlustfreien Format, also z. B. dem TIFF-Format,
auf CD-ROM oder DVD speichern. Um sich
selbst Zeit und Mühe zu sparen, sollten Sie von
den Dateien, die Sie im Internet oder auf einem
Bildschirm darstellen wollen, Kopien in einem
kleineren Format machen.
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