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3.8 Was ist bei Makroaufnahmen zu beachten?
Inhaltsverzeichnis
Weil CCDs deutlich kleiner sind als herkömmliche
Filme, eignen sich Digitalkameras für detailgetreue
Nahaufnahmen besser als Filmkameras.
Wenn Sie Nahaufnahmen machen wollen, sollten
Sie folgende Hinweise beachten: Verwenden Sie
für die Bildkomposition das LCD anstelle des
Suchers. Wegen der kurzen Entfernung zum
Motiv kann der Parallaxenfehler dazu führen,
dass der Sucher das Bild nicht korrekt darstellt, so
dass bei der Aufnahme das Motiv oben abgeschnitten
wird. (Anmerkung: Dieses Problem tritt
bei Spiegelreflexkameras nicht auf.)
Das LCDisplay hingegen stellt ein nahezu 100-prozentiges
Bildfeld dar – was Sie auf dem Monitor sehen,
erscheint also auch auf der Aufnahme. Bis vor
kurzem konnten nur die LCDs von Kompaktkameras
mit einem .Live View (kontinuierliche
Monitoranzeige) aufwarten. Jetzt gibt es diesen Vorteil aber auch bei digitalen SLRs. Falls der
Monitor Ihrer Kamera neig- und schwenkbar ist,
erleichtert dies Aufnahmen aus ungewöhnlichen
Positionen, z. B. kurz über dem Boden. Setzen
Sie die Kamera auf ein Stativ oder stellen Sie sicher,
dass Sie die Kamera ganz ruhig halten und benutzen
Sie entweder den Selbstauslöser oder die
Fernbedienung zur Betätigung des Verschlusses.
Für Makro-Aufnahmen ist eine hohe Schärfentiefe
ideal. Wählen Sie also die kleinstmögliche Blende.
Wenn das Motiv aufgrund des geringen Kameraabstands
schlecht ausgeleuchtet ist, sollten Sie nicht
den eingebauten Blitz verwenden.
Versuchen Sie
lieber mit dem Umgebungslicht zu arbeiten oder
leuchten Sie das Objekt mit einem externen Blitzgerät
aus. Bitte beachten Sie auch, dass es bei
Nahaufnahmen zu leichten Verzerrungen kommen
kann. Wenn Sie Dokumente fotografieren
wollen, sollten Sie also nicht zu nah mit der
Kamera an die Vorlage gehen.
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