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3.17 Was sollte ich grundsätzlich beachten?

Inhaltsverzeichnis




Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die Ihnen helfen, häufig gemachte Fehler zu vermeiden und brillante Ergebnisse zu erzielen.
  • Kameras stellen üblicherweise das Objekt im Zentrum der Aufnahme scharf. Achten Sie also immer darauf, dass sich das Hauptmotiv in der Mitte des Aufnahmefeldes befindet, wenn Sie die Schärfe einstellen (Auslöser halb durchdrücken), und bestimmen Sie dann (ohne den Auslöser loszulassen) den von Ihnen gewünschten Bildausschnitt.

  • Helligkeit kann trügerisch sein. Das menschliche Auge ist in der Lage, sich an schwierige Lichtverhältnisse anzupassen, eine Digitalkamera nicht. Denken Sie bitte immer daran, wenn Sie unter solchen Bedingungen fotografieren möchten. Dank des integrierten LCD-Monitors können Sie leicht kontrollieren, ob z. B. ein zugeschalteter Aufhellblitz das Ergebnis verbessert oder nicht.

  • Bedenken Sie, dass es Motive gibt, die die Kamera täuschen können. Wenn das Belichtungsmess- System auf Integralmessung eingestellt ist, kann dies bei starken Helligkeitsunterschieden zu schlecht belichteten Aufnahmen führen. In solchen Fällen nutzen Sie bitte die Spotmessung.

  • Auch Hintergrundlicht kann die Kamera verwirren. In diesen Fällen lässt sich das Ergebnis durch das Einschalten des Aufhellblitzes verbessern. Dieser Trick ist besonders hilfreich, wenn Sie eine Person vor einem hellen Hintergrund, beispielsweise vor einem Fenster, porträtieren wollen.

  • Die störenden roten Augen, die häufig beim Fotografieren mit Blitzlicht zu sehen sind, können bei vielen Kameras durch Aktivierung einer speziellen Blitzfunktion verhindert bzw. abgeschwächt werden. Der Effekt der roten Augen tritt deshalb auf, weil das Blitzlicht von den Blutgefäßen der Retina durch die weit geöffneten Pupillen reflektiert wird. Dadurch, dass im Modus „Reduzierung des Rote-Augen-Effekts“ eine Lampe aufleuchtet oder vorab ein Blitz bzw. eine Reihe von Vorblitzen ausgelöst wird, verkleinern sich die Pupillen. Auf diese Weise wird weniger Licht von der Netzhaut reflektiert.

  • Vermeiden Sie Aufnahmen, die zu viel Leere zeigen, denn dies wirkt oftmals langweilig. Unter Umständen erzielen Sie ein besseres Ergebnis, wenn Sie einen engeren Bildausschnitt wählen oder zusätzliche Details ins Bild rücken.

  • Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Kameraperspektiven. Sie werden überrascht sein, wie anders Aufnahmen von einem Event oder Personen aussehen, wenn Sie diese z. B. aus Bodennähe oder einer erhöhten Position machen.

  • Schwarz-Weiß-Aufnahmen können eine ganz andere Wirkung erzielen als Farbfotos und bringen Oberflächenstrukturen oftmals besser zur Geltung.

  • Trauen Sie sich, Ihr Hauptmotiv aus der Bildmitte zu rücken. Wenn Sie es näher an den Rand platzieren, erzielen Sie oftmals eine dynamischere Wirkung.

    Drittelteilung (ähnlich „Goldener Schnitt“):
    Hierbei wird die Bildfläche durch je zwei vertikale und horizontale Linien in Drittel unterteilt. Das Hauptmotiv der Aufnahme – wie z. B. Horizont, Menschen, Gebäude usw. – wird dann entlang dieser Linien positioniert. Das macht die Aufnahme interessanter und sie wirkt angenehmer auf den Betrachter. Ein Porträt, bei dem sich das Gesicht auf einer Seite des Bildes befindet und in das Bild hinein schaut, wirkt gefälliger, als wenn sich das Gesicht in der Bildmitte befindet und aus dem Bild heraus schaut.

  • Und vergessen Sie niemals, Ersatzbatterien mitzunehmen.



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